TOUR-BLOG »42nd Thunder Road – Tour 2018«


 

Start der halbwegs bemannten Mission»CDLM-42nd Thunder Road«, Steinzeit 1 Hyxia 78, im nord-südlich der Canis-Major-Zwerggalaxie, Besatzung vollständig anwesend (4 von 4, die Position des wackelnden Mitglied wurde halbiert, dann verdoppelt, durch 5, mal 3,65 geteilt). Ziel der Mission ist  diesmal die Erforschung des Sublimationsverhalten der Aqua Designationen Pulicis in der Gewissenlosigkeit. Keins der Systeme funktioniert auch nur halbwegs, entspannte Kraft voraus Richtung Oldenburg. Auf zu neuen Ufern, voller Abenteuer und Begegnungen eigenartigartiger Gestalten. Aber jetzt reden wir schon wieder von uns…

1. Tag, 09.10.2018, Oldenburg

Logbuch der »CDLM-42nd Thunder Road«, Steinzeit 1 Hyxia 78, im nord-südlich der Canis-Major-Zwerggalaxie, Besatzung vollständig anwesend (4 von 4), alle großen Glückes kaum fassend. Zum Frühstück gab’s Rührei. Alle ihres großen Glückes bla bla…
Nachdem wir gestern wir gestern den nahen Hyperraum im Litfaß zum erbeben brachten und auch kurzzeitig orientierungslos dem westlichen Ende unserer heimatlichen Galaxie entgegen trudelten, passierten wir soeben deren Grenzen und befinden uns im steilen Anflug Richtung Groningen, was östlich der Oriongalaxie liegt, ganz hübsch am Meer.
Die Besatzung ist gut drauf, sich darüber einig, dass das auch mit einer Tragfläche passt. Außerdem hatten wir gestern Pudding, was soll da schon sonst noch eine Rolle spielen?

2. Tag, 10.10.2018, Groningen – NL

Logbuch der »CDLM-42nd Thunder Road«, Steinzeit 1 Hyxia 78, im nord-südlich der Canis-Major-Zwerggalaxie, Besatzung vollständig anwesend (4 von 4), alle Systeme funktionieren gut genug, die abgebrochenen Tragfläche fiel bisher nicht weiter auf.
Erste Schwierigkeiten: Vernehmen seit einigen Lichtjahren ein seltsames Klicken aus dem Cockpit. Werden der Sache auf den Grund gehen. Nach unerwarteten Problem beim Dockungsversuch an das Versorgungsschiff Proeflokaal ‚t Kantor, (wofür ein elfmaliges Umrunden nötig war), gab es  anschließende einen Totalausfall sämtlicher Systeme unserer hochtechnologischen Anlage für Phonoalisierung unserer faunischen Röhrgeräusche. Wir reagierten darauf besonnen und abgeklärt mit im Kreis laufend die Hände über dem Kopf zusammenschlagend. Das half, und wir verformten unsere Performance, welche mit  Verzückung und vollständiger Evakuierung des Schiffes aufgenommen wurde. Doch da waren wir, der Zeit immer voraus, schon längst in den Betten.
Heute volle Kraft voraus Richtung Amsterdam, nicht ohne einen kleinen Umweg zu Rudy Bults von den The Fellowship of Acoustic!

3. Tag, 11.10.2018, Amsterdam – NL

Logbuch der »CDLM-42nd Thunder Road«, Steinzeit 1 Hyxia 78, im nord-südlich der Canis-Major-Zwerggalaxie, Besatzung vollständig anwesend (4 von 4), einige Systeme funktionieren, von den meisten haben wir schon länger nichts mehr gehört, die abgebrochenen Tragfläche ist wieder aufgetaucht.
Sind auf unserem Weg Richtung Hyperraum einem schwarzen Loch zu nahe gekommen, und mussten hindurch fliegen. Glücklicherweise trafen wir in dem benachbarten Universum auf einen uns freundlich gesinnten künstlichen Planeten mit dem Namen Grzuto wu zeu. Dessen Bewohner sorgten sich sehr um unser Wohl, und später noch viel mehr darüber, ob wir wohl jemals wieder gehen würden. Was wir dann doch taten, wir hatten ja noch eine Aufgabe vor uns.
Der klongirianische Bojenkreuzer De Nieuwe Anita verlangte eine gründliche Untersuchung der Druckgrenzen im disharmonischen Frequenzbereich, für uns reine Routine. Es gab standesgemäße Annerkennungsrituale, die sich dadurch ausdrückten, in dem die Bewohner sich heiter zuprosteten und geflogene Unterhaltungen führten. Unsere Mission verläuft geradezu unverschämt. Und so gleiten wir mit halber Kraft unserem nächsten Abenteuer entgegen, in der Gewissheit, ihr tollkühn ins Gesicht zu lachen, ha ha ha haaaa!

4. Tag, 12.10.2018, Eindhoven – NL

Logbuch der »CDLM-42nd Thunder Road«, Steinzeit 1 Hyxia 78, im nord-südlich der Canis-Major-Zwerggalaxie, Besatzung vollständig anwesend (4 von 4),  Systeme bis an die Grenze der Hochleistung hochgefahren, Klimaanlage ausgefallen, die Waschmaschine ebenfalls. Keine gute Kombination, es drohen schwierige Arbeitsbedingungen.
Wieder wurden wir sehnlichst erwartet, diesmal auf dem künstlichen Planeten „Kraaij & Balder“, der an unermesslichen Hunger an phonetischen Bacchanalen litt, die er selber nicht zu stillen in der Lage war. All unser umfassendes Geschick auffahrend, es dampfte und rauchte, zischte und spie Feuer, gelang es uns am Ende, das gesicherte Überleben der Bewohner sicher zu stellen.
Das Kometenfeld in das wir nach der Drehung des Schiffes in der Anthuresta-Galaxie gerieten, stellte sich am nächsten Morgen als Pizzareste an der Windschutzscheibe heraus.
Da sich unsere Mission dem Ende neigt, führt uns unsere Weiterreise heute durch mehrere Galaxien. Auf jeder stehen gewissenhafte Kontrollen der verfügbaren Grappa-Vorräte auf dem Plan. Mittlere Kraft voraus.

5. Tag, 13.10.2018, Nienburg

Logbuch der »CDLM-42nd Thunder Road«, Steinzeit 1 Hyxia 78, im nord-südlich der Canis-Major-Zwerggalaxie, Besatzung vollständig anwesend (4 von 4), Systeme haben wir keine mehr, die Klimaanlage ist inzwischen verglüht. Wir machen einfach das Fenster ein bisschen auf kipp.
Aufgrund verglühter Systeme ist unser Ionenatrieb ausgefallen, wir mussten zum Pedalantritt zurückgreifen, was die Stimmung auf einen enormen äh, Dings…vielleicht hilft ja Pudding.
Wir haben unsere Talente mal wieder bis auf’s äusserste ausgereizt, auf dem erdnahen Kometen 17P/Holmes. Man nimmt nämlich an, dieser Komet sei mittlerweile die größte Erscheinung des Sonnensystems. Da wollten wir doch mal schauen, bisher sind wir nämlich der sicheren Meinung, die größte Erscheinung im Sonnensystem seien wir.
Heute landen wir die »CDLM-42nd Thunder Road« wieder auf der Erde, nach einer triumpfalen Mission. Lasche Pedalkraft voraus.

6. Tag, 14.10.2018, Hannover

Logbuch der »CDLM-42nd Thunder Road«, Steinzeit 1 Hyxia 78, im nord-südlich der Canis-Major-Zwerggalaxie, Besatzung vollständig anwesend (3 von 4), Das Klicken hat ein Ende. Zwar sind wir der Ursache nicht auf den Grund gekommen, doch nachdem wir den Kollegen „Wackel-Iron-Man“ aus dem Fenster geworfen hatten, war’s weg.
Nach unserer Rückkehr und dem, für uns schon routinemäßigen Triumphzug durch diverse Städte gleichzeitig, verlieh uns die krgojanisch-königliche Majestauz den Ehrenverdienstorden für nichts weniger als die Rettung des Universums. Es gab Kuchen und Ballons, ein gnomauratisches Musiktrio spielte die größten Hits von Ubki Pghuiwqersti, es war berührend.
Die Dankesreden von den Herren Martin, Carlini und Leo wurden von jähem Erscheinen eines monströsen Kaninchen unterbrochen, woraufhin die versammelte Gesellschaft ihrer Verzückung freien Lauf ließ, und sich ekstasiert vor Glück in den Staub worf.
Und so endet eine weitere Mission, die nächste befindet sich bereits in den Vorbereitungen. Geplanter Start ist im Mai 2019, in die Weite der Unfasslichkeit, immer auf der Suche nach allem.

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